MBS und ALBA  

Comenius Grundschule Oranienburg – die Konstante

von Kristina Heidenreich am in Allgemein, NewsKommentieren

Seit Entstehung des Projekts ist die Comenius Grundschule Oranienburg bei „MBS & ALBA – GANZ GROSSER SPORT IN BRANDENBURG“ dabei. Realisiert werden kann das nur durch die beiden Lehrerinnen Annika Richter und Mareike Ciongawa, die die AG leiten und sogar für schuleigene Trikots sorgten. Wir sprachen mit den beiden über Ihre Schule, die AG und die Kunst, 30 Kinder in einer volleyballfeld-großen Halle zu beschäftigen. So trainierten die Schülerinnen und Schüler der Oranienburger Grundschule nämlich noch bis vor einem Jahr, ehe sie in das neue Schulgebäude und die nigelnagelneue Zweifeldhalle einzogen.

Wie kam es denn zu der Kooperation mit ALBA und dass Sie und die Comenius Grundschule an diesem Projekt teilnehmen?

Annika Richter: Seit es das Projekt gibt, sind wir dabei, das sind jetzt acht Jahre. Wir spielen selber zwar keinen Basketball, doch seit ich denken kann, bin ich mit ALBA verbunden und habe selbst mal hier gearbeitet. Als dann unsere Schulleitung auf uns zu kam und mir vom Projekt erzählt hat, habe ich natürlich sofort ‚Ja‘ gesagt.

Nun sind Sie schon so lange beim Projekt dabei. Wie schätzen Sie die Entwicklung des Projekts ein?

Annika Richter: Es ist auf jeden Fall riesig geworden. Wir haben nicht mit dieser Masse an Mannschaften und Kindern angefangen, wie sie jetzt im Projekt aktiv sind. Schon Wahnsinn, dass man beim Finalturnier jetzt auf weitere drei Felder in der dritten Nebenhalle C der Max-Schmeling-Halle ausweichen musste.

Wie wirkt dieses Projekt mit dem großen Ziel „Finalturnier“ am Ende der Saison auf die Kinder?

Annika Richter: Die Kinder sind von der ersten Sekunde an begeistert, verlieren auch bei Niederlagen nicht den Spaß und kommen immer wieder zur AG. Da merkt man wie sie einen großen Ehrgeiz entwickeln.
Mareike Ciongawa: Für die Kinder ist es auch schön, dass ein Trainer die AG besucht, der wirklich aus dem Basketball kommt. Das wirkt nochmal ganz anders auf die sie. Auch die Eltern begeistern sich immer mehr für das Projekt. Jedes unserer Kinder war beim Finalturnier im letzten Jahr mit seinen Eltern hier, die keine Zeit und keinen Weg scheuen, mitzukommen um sie anzufeuern.

Acht Jahre lang eine erfolgreiche AG zu leiten, das ist schon etwas Besonderes. Welchen Stellenwert hat denn Ihre AG mittlerweile an Ihrer Schule bekommen?

Mareike Ciongawa: Wir sind mit circa 30 Kindern die größte Arbeitsgemeinschaft an unser Schule und das bis vor einem Jahr noch alles in einer Einfeldsporthalle. Wir sind aber auch die AG, die mit der größten Regelmäßigkeit zu Turnieren fährt, wir sind damit immer präsent und es passiert ständig etwas. Das unterscheidet uns schon von den anderen AGs. Wenn es nicht der MBS Basketball Schulcup ist, dann sind wir bei „Jugend trainiert für Olympia“ oder dem ALBA Käthe Cup in Oberhavel. Zudem haben wir auch die „kinder+Sport Basketball Academy“ für Testtage zu Gast.

30 Kinder auf so engem Raum, wie konnte das denn überhaupt klappen?

Annika Richter: Das ist eine gute Frage, das fragen wir uns auch immer (lacht). Aber irgendwie funktioniert es dann. Wir haben das Glück, diese AG zu zweit zu leiten und wenn dann noch ALBA Jugendtrainerin Denise Stäudle vorbeischaut, passt das alles noch besser – weil wir dann auch leistungsdifferenzierter arbeiten können.

Sicherlich war die Halle eine große Herausforderung, aber bestimmt nicht die einzige, die so ein Projekt mit sich bringt oder?

Annika Richter: Nein, natürlich gibt es einige Dinge zu beachten. Unsere AG ist für die 3. bis 6. Klasse, da muss man schon sehr leistungsdifferenziert arbeiten, weil sich die Kinder in diesem Alter zwar sehr schnell entwickeln, aber auch sehr unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen.

Wenn man eure Mannschaft so spielen sieht, dann fallen einem die Trikots auf, die sehr professionell aussehen. War das eure Idee?

Mareike Ciongawa: Ja, wir haben die Trikots nun seit drei Jahren. Vorher hatten wir nur Schul-T-Shirts. Dann haben wir bei unseren Klassen über Elternbriefe nachgefragt und so hat sich ein Sponsor über die Eltern gefunden. Die Druckerei selbst hatte auch angeboten, die Trikots etwas preiswerter zu drucken, wenn sie ebenfalls als Sponsor vertreten sein dürfen.

Nun geht so langsam die neunte Saison in die heiße Phase, was würdet ihr als größten Erfolg der AG bezeichnen?

Mareike Ciongawa: Also ich finde es einen riesigen Erfolg, eine so große Mädchenmannschaft zu haben. Wir haben im letzten Jahr zehn Spielerinnen beim Finalturnier mit dabei gehabt. Ich hoffe, wir sind mit ähnlich vielen Mädels in diesem Jahr vertreten.
Annika Richter: Da stimme ich zu. Sportlich darf man aber auch nicht vergessen, dass wir in den ersten beiden Jahren in der WK IV gewonnen haben. Das war schon ein klasse Gefühl, das Projekt geht los und wir starten mit einem Sieg und im nächsten Jahr gleich nochmal.

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