MBS und ALBA  

Spannende Spiele bei toller Atmosphäre und etwas Torte

von Kristina Heidenreich am in Allgemein, NewsKommentieren

105 Spiele auf acht Feldern – neun Stunden Basketball: Das Finalturnier im MBS Basketball Schulcup war am Samstag, 17. Juni einmal mehr der Saisonhöhepunkt für ALBAs Partnerschulen im Land Brandenburg. 51 Mannschaften spielten in zwölf Wettkampfklassen um Siege und Medaillen. Die Mittelbrandenburgische Sparkasse spendierte allen Teilnehmern außerdem eine leckere Torte, die mit schlanken 80 Kilogramm als Basketball-Mottotorte in die Berliner Max-Schmeling-Halle geliefert wurde.

Wenn es einen Moment gab, in dem sich am Samstag, 17. Juni in den Nebenhallen A, B, C der Berliner Max-Schmeling-Halle an diesem Tag einmal nicht alles um das orange Leder drehte, dann war es gegen 12 Uhr, als die Konditorei Jaenichen aus Berlin mit einer fast 80 Kilogramm schweren Basketball-Mottotorte an der Arena in Prenzlauer Berg vorfuhr. Während die ersten Neugierigen nur schauten, als es auf den Spielfeldern noch heiß herging, so stürzten sich später alle Kleinen und Großen nach Abschluss der Platzierungsspiele auf die süße Versuchung, die – wen wundert’s – am Ende bis auf den letzten Krümel verspeist war.

Etwa 500 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 19 Jahren hatten abseits der traditionellen Torte in 105 Spielen die Sieger und Platzierten im MBS Basketball Schulcup ausgespielt – ein bisschen wie Sieger konnten sich dabei alle 51 teilnehmenden Mannschaften fühlen. Sie hatten sich in sieben regionalen Vorrundenturnieren (Potsdam, Stahnsdorf, Ludwigsfelde sowie Nauen und Oranienburg – zwei Turniere) durchgesetzt und sich für das große Finalturnier qualifiziert.

Eine Premiere feierte dabei die „Youngsters“-Spielklasse für Mädchen und Jungen des Jahrgangs 2008 und jünger. Erstmals in neun Projektjahren nahmen die Jüngsten an einem Turnier teil und spielten dabei altersgerecht auf niedrigere Körbe. So fielen auch zahlreiche Körbe – die Höhe des Rings von 2,60 Meter (statt 3,05m) machte es möglich. Der Sieg ging dabei an die Eigenherd-Schule Kleinmachnow, die sich gegen die Grundschule im Bornstedter Feld auf Platz zwei und der drittplatzierten Grundschule Mittenwalde durchgesetzt hatte.

Heiß umkämpft waren die Spiele in der WK IV Jungen und WK V Jungen. Mit je acht Mannschaften waren diese Runden nicht nur zahlenmäßig am stärksten besetzt. Auf dem Platz zeigten die Jungen der älteren WK IV (2004-2007), aber auch die jüngere WK V (2006 und jünger), dass sie bereits einiges drauf haben. Das entging weder den Verantwortlichen bei der MBS noch den ALBA-Trainern. Im Finale der WK IV setzte sich die Grundschule im Bornstedter Feld aus Potsdam gegen die Käthe-Kollwitz-Grundschule Mühlenbeck durch. Beide Teams waren sich bereits in der Gruppenphase begegnet – dort hatte jedoch die Schule aus dem Landkreis Oberhavel noch gegen die Potsdamer gewinnen können. Der dritte Platz ging an die Mannschaft vom Leonardo-da-Vinci-Campus Nauen.

Ähnlich eng ging es auch in der WK V Jungen zu: Die Friedrich-Wolf-Grundschule aus dem Oranienburger Stadtteil Lehnitz gewann mit 18:15 knapp gegen die Steinweg-Grundschule aus Kleinmachnow.

In der WK IV Jungen sicherten sich die Kleinmachnower dann aber den Sieg. In einer Fünfer-Gruppe ließen sie die Otto-Seeger-Grundschule Rathenow-West und die Grundschule „Am Wasserturm“ Dallgow-Döberitz hinter sich. Doch traurige Gesichter gab es bei den Platzierten keine: „Wir hatten einen super Tag. Das Turnier hat richtig Spaß gemacht, die Spiele waren gut und spannend – ein tolles Erlebnis für die Kinder!“, freute sich Sportlehrer Ralph Stieger von der Otto-Seeger-Grundschule.

Zur Siegerehrung wurde es dann noch einmal richtig wuselig. Während die „Kleinen“ auf ihre Medaillen und Urkunden warteten, kamen bereits die „Großen“, deren Turnier gegen 15 Uhr begann, in die Halle. Nach dem großen Gruppenfoto verteilte sich die Spielerschar dann in der Halle. In der WK I Jungen siegte die Voltaire-Schule Potsdam vor dem Marie-Curie-Gymnasium aus Ludwigsfelde, während in der WK II Jungen das Friedrich-Schiller-Gymnasium Königs Wusterhausen den Sieg vor der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Mühlenbeck mit nach Hause nahm. Die WK III entschied das Einstein-Gymnasium Potsdam vor dem Leonardo-da-Vinci-Campus Nauen für sich, bei den WK-III-Mädchen gewann die Voltaire-Schule aus der Landeshauptstadt.

Alle Ergebnisse findet ihr hier.

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