MBS und ALBA  

Youngsters – Sie wollen doch nur spielen!

von Kristina Heidenreich am in Allgemein, NewsKommentieren

Wo andere Sportarten für die Kleinsten altersgerechte Regeln und Spielgeräte anbieten, hängen die Körbe im Basketball auch für die Minis unverändert auf einer Höhe von 3,05 Metern. Erfolgserlebnisse sind selten, schnell sinken die Motivation und das Interesse an der Sportart. Dadurch entsteht schon bei den Jüngsten ein Missverhältnis, das sich sowohl im Ländervergleich als auch im Wettbewerb der Breitensportarten uneinholbar niederschlägt.

 

ALBA BERLIN und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wollen das ändern und holen die Körbe runter. Mit Unterstützung der Bezirkssportämter sollen innerhalb der nächsten Jahre alle Körbe der Berliner Sporthallen auf höhenverstellbare Körbe umgerüstet werden. Eine Initiative, die als Vorbild für den gesamten deutschen Basketballsport dienen kann. In diesem Zuge wurde auch für die jüngsten Schülerinnen und Schüler der ersten, zweiten und teilweise dritten Klasse in der Berliner Schulturnierserie, der ALBA Grundschulliga, eine neue Wertungsklasse eingeführt – die Youngsters.

 

Und auch in Brandenburg fangen die Mädchen und Jungen immer früher an zu spielen. So werden seit diesem Schuljahr im Rahmen des Projekts MBS & ALBA – GANZ GROSSER SPORT IN BRANDENBURG vermehrt Ballspielgruppen in für die Klassen 1-3 angeboten. Beim Finalturnier im vergangenen Jahr schickten bereits drei Schulen die Jüngsten zu einem Testlauf in der Max-Schmeling-Halle ins Rennen. Das Fazit? Die Möglichkeit zu spielen, muss für die 1.-3. Klasse bereits in der Vorrunde bestehen!

 

So wird bei der am 20. Februar startenden Vorrunde des MBS Basketball Schulcup auch erstmals eine Youngsters-Spielklasse (Jahrgang 2009 und jünger) angeboten. Wenn vorhanden, wird auf Körbe mit der Höher von 2,60m gespielt. Wenn diese Körbe nicht zur Verfügung stehen, wird auf die 4er Bälle (Kidsbasket) zurückgegriffen.

 

Der sportliche Leiter des Projekts „MBS & ALBA – GANZ GROSSER IN BRANDENBURG“ erklärt noch einmal die Bedeutung dieser Entwicklung:

 

Mirko Petrick: „Viele Maßnahmen haben dazu geführt, dass Basketball mittlerweile auch in Deutschland auch für 1-3.Klässler attraktiv ist. Viele Länder in Europa machen es uns seit Jahren vor, Deutschland, als Vorreiter ALBA BERLIN, zieht nun endlich nach – und holt die Körbe runter (auf 2,60m). Dazu spielen wir in der Altersklasse mit 4er-Bällen, die etwas kleiner, vor allem aber deutlich leichter sind. So wollen wir auch den jüngsten Kindern der Schule unter vereinfachten Regeln einen Zugang zum Basketball verschaffen. Und bitte, nur Mut – wer Unterstützung in welcher Form auch immer braucht, dem helfen wir. Wir wollen in jedem Fall nach Lösungen suchen, dass möglichst viele Youngsters-Teams gemeldet werden. Es ist dabei wirklich egal, ob Kinder schon Vorerfahrungen haben. Es stehen keine Ergebnisse im Vordergrund, sondern die Erfahrungen, die die Kinder machen können.“

 

Für Rückfragen können sich Schulen und Lehrer direkt an ALBA BERLIN wenden: kristina.heidenreich@albaberlin.de.

 

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