MBS und ALBA  

„Das konnte ich mir nicht nehmen lassen“

von Kristina Heidenreich am in Allgemein, NewsKommentieren

Am 10. März hatten die Profis von ALBA BERLIN die EWE Baskets Oldenburg zu Gast und obwohl das wichtige Spiel für die Albatrosse verloren ging, wird der Tag für die Basketball-AG der Europaschule am Fließ aus Schildow wohl lange in Erinnerung bleiben. Denn während der Halbzeitpause durften die Mädchen und Jungen auf dem heiligen Parkett der Mercedes-Benz Arena vor dem gesamten Publikum ihr Talent zeigen. Wir haben mit der Lehrerin und AG-Leiterin Beate Schultz über dieses einmalige Erlebnis gesprochen.

 

Von Niklas Wunderlich

 

Frau Schultz, Ihre Schulmannschaft durfte in der Halbzeitpause des ALBA-Spiels gegen Oldenburg ihr Können auf dem Parkett zu zeigen. Welche Eindrücke konnten Sie und die Kinder sammeln?

Beate Schultz: Es war natürlich sehr aufregend. Sich in den Kabinen umzuziehen und dann in die Halle reinzukommen und auf dem Parkett zu spielen, wo gerade noch die Profis standen, war etwas ganz Besonderes. Auch die Kinder hat es nochmal extra motiviert alles zu geben, sei es in dem Spiel oder in der AG in den Wochen zuvor. Schön war auch, dass um die 100 Eltern, Mitschüler und andere Bekannte im Publikum saßen und uns lautstark angefeuert haben.

 

Wie sind Sie dazu gekommen, die Basketball-AG an Ihrer Schule zu leiten?

Beate Schultz: Unsere Schule ist von Beginn an dabei. Als ALBA zum Schuljahr 2008/2009 nach Schulen in Oberhavel suchte, die Teil des Projekts „MBS & ALBA“ werden wollten, wurde ich von meinen Kollegen gefragt, ob ich nicht eine AG starten möchte. Da ich schon lange Fan von ALBA BERLIN bin, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, eine AG mit ALBA aufzubauen.

 

Was ist für Sie das Besondere an dem Projekt?

Beate Schultz: Durch ALBA BERLIN bekommt man in der AG Unterstützung von großartigen Trainern wie Mirko Petrick. Einmal im Monat besucht er unsere AG und leitet das Training, die restlichen Wochen übernehme ich die AG-Leitung. Das ist großartig, von so erfahrenen Trainern lerne ich ganz viel – auch wenn ich mir natürlich wünschte, er könnte jedes Mal dabei sein. Aber auch auf die angebotenen Fortbildungen freue ich mich sehr. In den letzten Jahren konnte dann auch noch ein ehemaliger Schüler für das Projekt gewonnen werden, der mich jetzt in der AG unterstützt. Man sieht auch, welche Basketballbegeisterung das Projekt in unserer Region ausgelöst hat. Beim Finalturnier treffe ich dann oft noch ehemalige Schüler, die nun in der Oberstufe auch noch mit ihren Schulen an dem Projekt teilnehmen. Zudem gibt es mit Lias Lüneburg (JBBL-Meister 2018) und Vincent Müller (NBBL-Meister 2018) zwei Spieler, die auch in unserer AG gespielt und es in die Jugendleistungsteams von ALBA geschafft haben.

 

Sie haben erwähnt, dass Sie auch Fan von ALBA BERLIN sind. Seit wann verfolgen Sie die Albatrosse?

Beate Schultz: Es ist zwar schon eine Weile her, aber ich habe selbst mal Basketball gespielt. Bereits in der Sömmeringhalle in Charlottenburg besuchte ich ALBA-Spiele. Doch der Auslöser war dann das legendäre Spiel gegen Olympiakos Piräus 1996 in der Max-Schmeling-Halle. Auch als sie das erste Mal Meister wurden, waren wir mit beim entscheidenden Spiel in Bonn. Seitdem hat nicht nur mich, sondern auch meinen Mann und später auch unsere beiden Kinder das ALBA-Fieber gepackt.

 

Und mit dieser Begeisterung führen Sie seitdem auch die AG, aus der in dieser Saison auch ein Schulvereinsteam entstanden ist. Wie kam es dazu?

Beate Schultz: Das Schulvereinsteam ist in Kooperation mit den StarWings Glienicke (ALBA-Partnerverein) entstanden. Ende März spielen wir dann auch mit diesem Team unser erstes brandenburgisches Basketballturnier in Glienicke. Wir starten in der Altersklasse U11 mit einer Mannschaft aus Zweit- bis Sechstklässlern. Uns ist wichtig, dass alle Spieler noch mehr Spielpraxis sammeln können und sich so weiterentwickeln.

 

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