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„Basketball muss an der Schule präsent sein“

Kaum einer hat so viel ALBA im Blut wie Marius Huth. Als Mini- und Grundschulkoordinator baut er das Fundament für erfolgreichen Leistungs- und Breitensport auf. Um genau das auch in Brandenburg zu erreichen, gibt es das Projekt „MBS & ALBA – GANZ GROSSER SPORT IN BRANDENBURG“, in dem auch Marius Huth tätig ist. Wir haben mit ihm über seine Aufgaben und den brandenburgischen Basketball gesprochen.

 

Von Niklas Wunderlich

 

Marius, vielleicht kannst Du kurz erklären, welche Aufgaben ein Mini- & Grundschulkoordinator hat?

Marius Huth: Meine Aufgabe ist die sportlich-inhaltliche Leitung unseres großen Mini- und Grundschulbereiches. Wir haben viele Trainer, die in diesem Bereich arbeiten und dann AGs an Schulen leiten. Zudem haben wir auch Sportprofilschulen in unserem Programm. Das sind Schulen, an denen ein Trainer 16 Stunden die Woche arbeitet und neben der Unterrichtsbegleitung in Klasse 1 und 2 auch AGs und Schulvereinsteams aufbaut. All diese Trainer darf ich inhaltlich leiten. Zum einen gucke ich mir Trainingseinheiten oder Spiele an und gebe dann inhaltliches Feedback. Zum anderen arbeiten wir auch in extra Meetings gemeinsam Inhalte für die AGs und Teams aus.

 

Neben deinen Aufgaben im Berliner Basketball bist du aber auch im Projekt MBS & ALBA tätig, an welcher Schule bist du in dieser Saison?

Marius Huth: In den letzten Jahren habe ich verschiedene Schulen betreut und aktuell ist es die Comenius Grundschule in Oranienburg. Einmal im Monat besuche ich die AG und unterstütze die Grundschullehrerin Annika Richter, die dort großartige Arbeit leistet. Wenn ich in Oranienburg zu Gast bin, nutzen wir die Chance, uns auszutauschen. Ich übernehme dann oft auch die Einheit, um neuen Input zu geben oder wir nutzen die Gelegenheit, die große Gruppe mit einer großen Altersspannweite zu teilen.

 

Wie schätzt du den Minibasketball in Brandenburg ein und wie siehst du die Perspektive?

Marius Huth: Natürlich ist der Minibasketball noch nicht so weit vorangeschritten wie in Berlin. Durch das Projekt „MBS & ALBA“ wollen wir den Basketball verbreiten, in dem wir ihn an die Schulen bringen. Über ein regelmäßiges Angebot wollen wir sicherstellen, dass Basketball an der Schule präsent ist. In Brandenburg gab es noch nie eine wirkliche landesweite Basketballstruktur und wir versuchen diese über die Schulen aufzubauen. Wichtig ist es, die Lehrer mit einzubeziehen. Parallel dazu ist der Ansatz, dass wir die Kinder, die wir durch die AGs und die Turniere im „MBS & ALBA“ Projekt für Basketball begeistern, in die Vereine bekommen. Allerdings ergibt es wenig Sinn, dass die Kinder dann nach Berlin fahren. Deshalb arbeitet Mirko Petrick seit einigen Jahren daran, die Vereinsstruktur vor allem im Minibereich aufzubauen und hat, wie man an der steigenden Anzahl der Teams sieht, damit auch großen Erfolg.

 

Was unterscheidet das MBS & ALBA-Projekt von anderen?

Marius Huth: Besonders an diesem Projekt ist, dass wir uns nicht als Dienstleister sehen. Das heißt wir gehen nicht einfach zu den Schulen und machen die AG, sondern wollen die Lehrer, die die AG leiten, unterstützen. Unsere Trainer kommen dann in regelmäßigen Abständen zu den AGs und helfen den Lehrern dabei, sich weiterzuentwickeln. Wichtig ist es, die Akteure vor Ort zu stärken. Das ist ein sehr guter Ansatz, der sich vor allem langfristig auszahlen wird. Sollten wir irgendwann mal eine Schule nicht weiterbetreuen können, geht der Basketball immer noch weiter, weil es dort einen Lehrer oder Erzieher gibt, der selbst in der Lage ist, die AG zu leiten und dann vielleicht gar nicht mehr auf einen Trainer angewiesen ist.

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