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Interview mit Josef Dulibic: „Wollen Talenten alle Möglichkeiten bieten“

Interview mit Josef Dulibic: „Wollen Talenten alle Möglichkeiten bieten“

Nach zwei erfolgreichen Jahren als NBBL-Trainer (U19-Bundesliga) mit zwei Teilnahmen am Final Four und der Meisterschaft 2018 hat Josef Dulibic mit Beginn dieser Saison neben seiner Tätigkeit als Cheftrainer der JBBL-Mannschaft „Higherlevel Berlin“ (U16-Kooperationsteam von ALBA, SSC Südwest und BG Zehlendorf) auch die Position des sportlichen Leiters im Projekt MBS & ALBA – GANZ GROSSER SPORT IN BRANDENBURG übernommen.

 

Von Niklas Wunderlich

 

Bevor wir auf deine neue Aufgabe zu sprechen kommen: Wie bist du zum Basketball und ALBA BERLIN gekommen?

Josef Dulibic: „Aufgewachsen bin ich in München. Dort habe ich dann mit zwölf, 13 Jahren mit dem Basketball begonnen und bis zum Abitur gespielt. Nach meinem Abitur bin ich dann nach Zagreb gezogen, um dort Architektur zu studieren. Neben dem Studium habe ich dann eine Ausbildung zum Trainer begonnen. Angefangen hat das mit Schul-AGs und dann ging es schrittweise die unterschiedlichen Altersklassen hoch. In den 13 Jahren, in denen ich als Trainer in Zagreb gearbeitet habe, konnte ich auch mehrere kroatische Meistertitel feiern. Zudem habe ich in den Sommerferien, anstatt in den Urlaub zu fahren, für die kroatischen Jugendnationalmannschaften gearbeitet, aus denen dann spätere Vizeweltmeister und EM-Bronzemedaillengewinner wurden. Dabei habe ich dann auch Himar Ojeda kennengelernt.“

 

Bei ALBA BERLIN warst du zwei Jahre NBBL-Trainer und nun bist du im „MBS & ALBA“ Projekt tätig, was hat sich für dich geändert?

Josef Dulibic: „Genau, seit diesem Jahr kümmere ich mich um das zweite JBBL-Projekt „Higherlevel Berlin“ in der U16-Bundesliga. Dadurch sieht mein Arbeitsalltag etwas anders aus, ich habe weniger Früh- und Einzeltrainings. Die Mannschaftstrainings sind nachmittags. Im „MBS & ALBA“ Projekt wird mein Ansatzpunkt sein, den talentierten Brandenburger Jungs und Mädchen aus dem Projekt, die Lust auf leistungsorientierten Basketball haben, Möglichkeiten zu bieten, es in die JBBL, NBBL und WNBL (weibliche U18-Bundesliga) zu schaffen – in der Region. Die Grundlage dafür sind wie auch in Berlin die Schul-AGs. Jugendliche, die noch mehr Basketball spielen wollen, gehen dann zu den Vereinen in ihrer Nähe. Also ist es wichtig den Vereinen in der Entwicklung zu helfen, um für die Kinder bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen, Basketball spielen zu können. Dann wird es wichtig, auch die Möglichkeit zu schaffen, den Sprung in die Jugendbundesligamannschaften so einfach wie möglich zu gestalten.“

 

Welche Eindrücke vom Projekt konntest du bisher sammeln?

Josef Dulibic: „Das Projekt ist eine großartige Sache. Es ist natürliche klasse, dass den Kindern eine Möglichkeit gegeben wird, in der eigenen Schule Basketball spielen zu können. Dies hilft natürlich auch die Popularität des Sports zu fördern und je größer die Basis ist, desto wahrscheinlicher ist es auch, sehr talentierte Jugendliche zu finden, die dann den Sport auf sehr hohem Niveau spielen wollen. Wer weiß, vielleicht finden wir in Brandenburg bald den nächsten Franz Wagner oder Jonas Mattisseck.“

 

Was ist der größte Unterschied zwischen dem Brandenburger und dem Berliner Basketball?

Josef Dulibic: „In Brandenburg ist der Aufbau eines Spielbetriebs natürlich schwieriger. Die Städte und Orte liegen sehr weit auseinander, da hilft das „MBS & ALBA“ Projekt. Allerdings hat auch jede Stadt seine Vor- und Nachteile. Da gilt es zu sehen, wem man da wie behilflich sein kann und wie man gemeinsam eine Lösung findet, um allen Kindern möglichst die gleichen Voraussetzungen zu bieten.“

 

Welche Ziele hast du für deine Arbeit in dem Projekt?

Josef Dulibic: „Meine Hoffnung ist es, wie mit Higherlevel im Süden von Berlin, Jugendliche in Brandenburg zu finden, die Lust an leistungsorientiertem Basketball haben und dass man denen die Möglichkeit gibt, diesen dann auch in den Jugendbundesligen zu spielen. Dafür braucht man natürlich ein gewisses Trainingspensum, was den Spielern ermöglicht werden muss. Je nach dem aus welcher Stadt bzw. welchem Ort die Kinder kommen, gibt es da natürlich unterschiedlichste Herausforderungen, die wir bewältigen wollen.“

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