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„Das Bundesfinale war ein Highlight“

„Das Bundesfinale war ein Highlight“

Martin Ebert geht in das zweite Jahr als Trainer im Projekt MBS & ALBA, in dem er AGs an dem Louise-Henriette-Gymnasium in Oranienburg und dem Hedwig-Bollhagen-Gymnasium in Velten betreut. Nun haben wir den langjährigen Trainer zu seiner ersten Saison und den gesammelten Eindrücken im MBS & ALBA Projekt befragt.

 

Von Niklas Wunderlich

 

Martin, du bist nun bereits seit einem Jahr Trainer im MBS & ALBA Projekt, wie lief es für dich?

Martin Ebert: „Ich war insgesamt an drei Schulen tätig. Am Louise-Henriette-Gymnasium in Oranienburg und dem Hedwig-Bollhagen-Gymnasium in Velten bin ich auch in dieser Saison noch Trainer. Highlight des Jahres war, dass wir mit der WK II Mannschaft aus der AG am Louise-Henriette-Gymnasium bei ‚Jugend trainiert für Olympia‘ bis ins Bundesfinale gekommen sind. Es war natürlich cool für die Jungs einen gemeinsamen Turnier-Trip nach Berlin zu machen. Auch wenn es jetzt nicht weit weg war, war es ein besonderes Erlebnis für die Jungs, mit dem sie sich selbst belohnt haben.“

 

Auch wenn du erst eine Saison in Brandenburg Trainer bist, bist du schon länger für ALBA aktiv.

Martin Ebert: „Das stimmt, angefangen habe ich bei ALBA im Jahr 2008. Zwischendurch musste ich durch den Zivildienst aussetzen. Zurzeit bin ich neben den MBS & ALBA AGs auch Trainer der zweiten männlichen U20-Mannschaft von ALBA. Außerdem trainiere ich das Schulvereinsteam ‚ALBA Phorms‘.“

 

Konntest du Unterschiede zwischen Brandenburger und Berliner Schul-AGs feststellen?

Martin Ebert: „Basketball ist in Brandenburg leider noch nicht so präsent wie in Berlin. Das Projekt MBS & ALBA hilft da sehr das zu ändern. Man merkt jedoch schon, dass die basketballerischen Fähigkeiten in Berlin oft etwas weiter entwickelt sind. Auf der anderen Seite erlebe ich häufig auch einen größeren Wissensdurst und mehr Lust auf Basketball. Die Jugendlichen wollen sich unbedingt weiterentwickeln und merken von Training zu Training und Spiel zu Spiel, wie sie besser werden. Dadurch entsteht eine große Begeisterung für den Sport und das ist das Wichtigste.“

 

Worin siehst du das größte Potential im Brandenburger Basketball?

Martin Ebert: „Wenn es uns gelingt, Basketball noch flächendeckender anbieten zu können, dann können wir noch mehr Kinder, Jugendliche und ihre Familien für den Sport begeistern. Wir müssen den Basketball zu den Kindern bringen, natürlich ist das durch die großen Entfernungen schwierig. Aber die Kinder sind in den Schulen und wir müssen ihnen mit Hilfe der Vereine vor Ort auch eine Möglichkeit geben, trainieren und spielen zu können, um sie zum Beispiel auch im taktischen Bereich weiterzuentwickeln.“

 

Welche Ziele hast du für das zweite Jahr als Trainer in Brandenburg?

Martin Ebert: „Natürlich hätte ich gerne wieder an ‚Jugend trainiert für Olympia‘ teilgenommen, leider haben wir dieses Jahr aber in der Altersklasse keine Mannschaft. Davon abgesehen ist es immer das größte Ziel, die jüngeren Kinder und Jugendlichen, die neu in der AG sind, für Basketball zu begeistern und sie an den Sport zu binden. Natürlich hat man auch das Ziel, im MBS Basketball Schulcup so gut wie möglich abzuschneiden, denn mit Erfolg kommt dann noch mehr Spaß. Aber eine klare Zielvorgabe für die Cups gibt es nicht, wichtig ist, dass man jeden so motiviert, dass er sein Bestes gibt.

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